Jahrestagung der DeGPT 2017 in Zürich

Rückblick und Hinweis auf öffentliche Wertschätzung der Arbeit im Bereich der Psychotraumatologie

Wir blicken auf eine erfolgreiche Jahrestagung zurück, die mit über 600 TeilnehmerInnen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland im Februar 2017 in Zürich stattgefunden hat. Unter der Leitung der Tagungspräsidenten Prof. Dr. Birgit Kleim und Dr. Jochen Binder und in enger Kooperation mit der 22. Zürcher Psychotraumatologie-Tagung wurde ein vielfältiges und spannendes Programm angeboten, das einen regen Austausch zum Thema „Trauma-Erinnerungen: Verstehen und Behandeln“ ermöglichte.

Die thematischen Schwerpunkte der Symposien, Workshops, Diskussionsrunden und Hauptvorträge der Tagung waren vielfältig und reichten von der Neurobiologie bis hin zum kulturellen und gesellschaftspolitischen Verständnis der Erinnerungen an ein traumatisches Ereignis. Als Haupt- ReferentInnen konnten Dominique de Quervain, Anne Germain, Svenja Goltermann, Emily Holmes, Richard Meiser-Stedman, Ulrich Schnyder und Renate Volbert gewonnen werden.

Ein besonderes Highlight der Tagung war der Eröffnungsvortrag der Schweizerischen Regierungsrätin Jacqueline Fehr. In Ihrem Vortrag sprach Sie offen Ihre Wertschätzung gegenüber Fachpersonen aus, die mit Menschen mit Traumafolgestörungen arbeiten und lud zur verstärkten Kommunikation mit der Politik ein. Hier finden Sie den Vortrag zum Nachlesen

Die Tagung wurde auch zum Anlass genommen, auf eine weitere öffentliche Wertschätzung der Arbeit im Bereich der Psychotraumatologie hinzuweisen. Die DeGPT gratuliert herzlich zwei Ihrer Mitglieder zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes: Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker und Prof. Dr. Ulrich Sachsse.

Auch ein ansprechendes Ambiente und ein einladender Tagungsort werden an den DeGPT Tagungen immer sehr geschätzt. In Zürich wurde diesbezüglich einiges geboten, nicht zuletzt durch einen krönenden Abschluss mit Apero und Live Musik beim Tagungsfest im Zunfthaus zur Waag.