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Amerikas verletzte Seelen

Wie kann man das alte Leben wieder aufnehmen, wenn der Krieg nicht nur den Körper, sondern auch die Seele verletzt hat?

Das Tattoo einer Veteranin: "Vergebt mir, denn ich habe gesündigt". Bild: ARTE F / Olivier Morel-Zadig Productions

In Amerika begehen täglich 23 Veteranen Selbstmord. Allein jeder sechste Heimkehrer aus dem Irakkrieg ist so schwer traumatisiert, dass eine Rückkehr in den Alltag für den Betroffenen unmöglich ist.

Dokumentarfilmer Olivier Morel hat mit Menschen gesprochen, die mit unsichtbaren Wunden aus dem Kriegseinsatz zurückkehrten: Lisa, eine Polizistin aus Chicago, die das Grauen, das sie in Abu Ghraib sah, nicht vergessen kann; Wendy, die schon mit 19 Jahren in den Irak geschickt wurde und in einem Krankenhaus die Hölle auf Erden erlebte; und Vinny, den einige Befehle, die er bei den Marines ausführen musste, bis heute quälen.

ARTE zeigt die bisweilen sehr intime, bewegende Doku "Amerikas verletzte Seelen" in Erstausstrahlung.

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