StudienteilnehmerInnen gesucht!

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Studien, für die StudienteilnehmerInnen gesucht werden. 


Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) – in Kooperation mit der Spezialambulanz für Traumafolgestörungen, (UKE)

Projekttitel:

Professionelle Begleitung von Menschen, die sexuelle Gewalt und Ausbeutung, im Besonderen organisierte rituelle Gewalt, erlebt haben: Die Perspektive der Betroffenen und der Fachkolleg_innen.

Erfahrungen von sexualisierter Gewalt in organisierten und/oder rituellen Strukturen, sind bisher gesellschaftlich, psychotherapeutisch und wissenschaftlich wenig anerkannt; sie gelten meist als seltene Randerscheinung oder als unvorstellbar. Obwohl Betroffene seit vielen Jahren Unterstützung im psychosozialen Hilfesystem suchen, hält sich diese Annahme und es gibt kaum spezialisierte Behandlungsangebote. Zudem fehlen Studien, die es erlauben, systematische Aussagen zu Begleiterscheinungen, Folgen und Behandlungsansätzen zu machen.

Wir möchten als Forschungsteam in Kooperation mit der Unabhängigen Kommission zu Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs (UKASK) mit einer mehrteiligen Studie zu einer Veränderung beitragen.  Hierfür haben wir eine Online-Befragung entwickelt, die dieses Thema aus der Sicht ihrer professionellen Begleiter_innen (z.B. Psychotherapeut_innen, Berater_innen) beleuchten sollen. Zugang zu der Online-Befragung, die am 15. Dezember 2017 endet, finden Sie über die folgenden Links.

Online-Befragung für Behandler_innen:

https://www.limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/924816

Projektinformationen auf der Homepage der UKASK:

https://www.aufarbeitungskommission.de/kommission/projekte/projekt-peer-briken


Freie Therapieplätze für Patient/innen mit Anhaltender Trauer in Ingolstadt

Im Rahmen unseres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Behandlungsprojekts bieten wir in Ingolstadt und Umgebung ab sofort Psychotherapieplätze an für Erwachsene, die unter Symptomen einer Anhaltenden Trauerstörung leiden. Dieses Beschwerdebild, bei dem Betroffene auch über sechs Monate nach dem Tod einer geliebten Person unter anhaltender psychischer Belastung und Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung leiden, wurde in den letzten Jahren intensiver beforscht und es konnten sehr wirksame psychotherapeutische Behandlungsprogramme entwickelt werden, die wir in unserer Studie PROGRID weiter erforschen wollen.

Hier finden Sie ausführliche Informationen und Kontaktmöglichkeiten: Flyer 
Hier der Link zur Studie: http://www.trauer-therapie.de/
Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Anna Vogel, Psychotherapeutische Hochschulambulanz der KU Eichstätt-Ingolstadt, Tel.: 0841 937 21956, E-Mail: anna.vogel@ku.de