Martin Sack: Traumabewältigung nach dem Massaker - Der lange Schatten von Utøya

Vor zwei Jahren hat Anders Behring Breivik bei zwei Attentaten in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet. Dieses Massaker hat nicht nur Norwegen sondern auch die gesamte Weltgemeinschaft zutiefst erschüttert. Die traumatischen Erlebnisse haben ihre Spuren bei den Überlebenden hinterlassen. Die sogenannte Utøya-Studie des Norwegian Centre for Violence and Traumatic Stress Studies (NKVTS) zeigte, dass etwa die Hälfte der Jugendlichen, die das Utøya-Massaker überlebt haben, unter Depressionen und in einem hohen Maß an posttraumatischen Belastungsstörungen leidet. An der Studie nahmen 325 Überlebende und 463 Eltern teil.

Prof. Dr. med. Martin Sack erklärt im Juli 2013 in einem Interview, wie sich so eine höchst traumatische Gemeinschaftserfahrung verarbeiten lässt und mit welchen Belastungen der Jahrestag für die Überlebenden verbunden sein kann. Hier der Link zum Interview von Cornelia Meyer mit Prof. Dr. med. Martin Sack: 

Traumabewältigung nach dem Massaker: Der lange Schatten von Utoya 

Das Interview macht auf unsere drei Traumafilme aufmerksam, entstanden durch eine Kooperation der Elfriede-Dietrich-Stifung und der DeGPT e.V.: 

Traumafilme: Ein Projekt von Elfriede-Dietrich-Stiftung und DeGPT 

Der 3. Film informiert Betroffene und ihre Angehörigen: "Durch die Erinnerungen - Wege der Traumatherapie"