Jahrestagung der DeGPT 2020

20. bis 22. Februar 2020 in Berlin

Die Betrachtung von Traumafolgestörungen über die Lebensspanne hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts gewandelt und umfasst heute einen komplexen Blick, der negative/schädliche und positive/resiliente Folgen von Traumatisierung beinhaltet. Hier sind vor allem zwei Altersgruppen im Fokus, deren Selbst- und Weltsicht durch das Erleben von Traumatisierungen geprägt werden: Kinder/Jugendliche und ältere Menschen. Betrachtet man beide Altersgruppen, so sind sie eng miteinander verbunden. Traumatisierungen in der Kindheit/Jugend wirken sich auf die gesamte Lebensspanne und so auch auf das hohe Alter aus. Hier sind jedoch nicht nur Traumafolgestörungen von Bedeutung sondern auch Konzepte des Wachstums und der Resilienz. Ebenso scheint es essentiell zu sein, den Einfluss von Traumatisierungen bei Erwachsenen mittleren und hohen Alters auf die nachfolgende Generation zu betrachten und auch hier einen dualen Prozess aus positiven und negativen Folgen im Blick zu haben.

Das Thema der Konferenz versucht diese Komplexität der Folgen von Traumatisierungen über die Lebensspanne aufzugreifen. Wir möchten Ihnen damit die Möglichkeit geben, diese Komplexität im Bereich der Psychotraumatologie auf unterschiedliche Art und Weise zu beleuchten und dabei Versorgung und Forschung sowie gesellschaftsrelevante Aspekte ansprechen.

Wir laden Sie daher herzlich ein, zusammen in Berlin die bestehenden Diskussionen aufzugreifen, weiter zu führen und neu zu gestalten.

Alle wichtigen Informationen zur Tagung finden Sie in Kürze auf der Tagungswebseite: http://www.jahrestagungdegpt.org/