Dissoziative Beschwerden

Der Begriff der Dissoziation (lat. "Trennung", "Zerfall") beschreibt ein psychisches Phänomen der Auflösung des normalen Zusammenspiels von Wahrnehmung, Bewusstsein, Identitätserleben, Gedächtnis und Körpersteuerung. 

Im Zusammenhang mit dissoziativem Erleben können sehr unterschiedliche Erscheinungsformen und Schweregrade beobachtet werden: 

Alltagsdissoziationen kennt fast jeder. Nicht wenigen Menschen ist es schon einmal passiert, dass sie das Gefühl hatten, "nicht ganz bei sich" zu sein oder sich nicht mehr erinnern zu können, wie sie mit dem Auto von einem Ort zum anderen gekommen sind. Andere kennen das Gefühl, dass die Welt um sie herum an manchen Tagen "wie im Nebel" erscheint oder beim Lesen eines spannenden Buchs fast vollständig ausgeblendet wird. 

Dissoziation kann jedoch auch im Zusammenhang mit traumatischen Ereignissen auftreten. Hierbei unterscheidet man kurzfristige Symptome, die während des Traumas bzw. unmittelbar danach auftreten (peritraumatische Dissoziation), sowie chronische dissoziative Störungen

 

Weitere Informationen zu dissoziativen Störungen 

Literatur zu den Folgen anhaltender kindlicher Traumatisierung 

Website des Infonetzes Dissoziation - derzeit leider nicht aufrufbar

Medienbeiträge zu den Folgen sexueller Traumatisierung

Medienbeiträge zu den Folgen organisierter Gewalt 

 

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