Dissoziative Identitätsstörung

Die dissoziative Identitätsstörung ist die schwerste Form dissoziativen Erlebens und äußert sich über die Ausbildung mehrerer Persönlichkeitsanteile, die scheinbar autonom voneinander fühlen, denken und handeln und nicht der bewussten Steuerungsfähigkeit unterliegen. Abwechselnd übernehmen unterschiedliche, wie „abgespalten“ wirkende Persönlichkeitsanteile die Kontrolle über das innere Erleben und das äußere Handeln, wobei den Betroffenen diese Vorgänge zumeist nur wenig bewusst und zudem kaum erinnerlich sind.

Die dissoziative Identitätsstörung ist in der Regel eine Folge schwerster Traumatisierungen im Kindesalter wie wiederholter oder lang andauernder sexueller bzw. physischer Misshandlung oder Vernachlässigung, häufig auch im Rahmen organisierter Gewalt. 

 

Weitere Informationen zu dissoziativen Störungen 

Literatur zu den Folgen anhaltender kindlicher Traumatisierung 

Website des Infonetzes Dissoziation 

Medienbeiträge zu den Folgen sexueller Traumatisierung

Medienbeiträge zu den Folgen organisierter Gewalt 

 

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