StudienteilnehmerInnen gesucht!


Qualitative Forschung zur traumazentrierten psychotherapeutischen Arbeit mit Täterintrojekten 

Sehr geehrte Damen und Herren, anlässlich meiner Masterarbeit im Studienfach Therapeutische Soziale Arbeit - mit dem Thema Täterintrojekte: eine qualitative Studie zur Entstehung, Wirkung und Behandlung von täterimitierenden Persönlichkeitsanteilen bei Opfern von traumatischer Gewalt - bin ich für den empirischen Teil meiner Arbeit auf der Suche nach psychotherapeutischen Behandler*innen, die sich in einzelnen Expert*inneninterviews zu themenbezogenen Fragen über Trauma, Dissoziation und Täterintrojekte äußern.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Approbation als Psychotherapeut*in (egal welches Richtlinienverfahren und egal ob für Erwachsene oder Kinder & Jugendliche), eine traumazentrierte Zusatzqualifikation und Erfahrung in der Arbeit mit Täterintrojekten. 

Alle Daten werden anonym erhoben und werden ausschließlich für meine Masterarbeit verwendet. Die Einzelinterviews sollen online während einer Videokonferenz geführt werden und zwischen 30 und max. 45 Minuten dauern. 

Ich würde mich sehr freuen, wenn interessierte Therapeut*innen für ein Interview zur Verfügung stünden. 

Wenn Interesse besteht, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf, um das weitere Vorgehen so wie die datenschutzrechtlichen Einzelheiten zu klären. Kontakt unter: alexander.kunze1987@gmx.de 

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin, 

Alexander Kunze


Validierungstudie eines Fragbogens der den Behandlungsfortschritt bei Personen mit dissoziativen Störungen erfasst

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie hiermit bitten an einer Validierungsstudie zu einem neuen Fragebogen teilzunehmen, mit dem der Behandlungsfortschritt bei Menschen mit dissoziativen Störungen erfasst werden kann. 
Bekanntermaßen ist die Behandlung von dissoziativen Störungen meist langwierig und mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Daher ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen den Behandlungsfortschritt festzustellen. Allerdings sind zu diesem Zweck bisher nur sehr zeitintensive Messinstrumente vorhanden. Bei dem neuen Fragebogen handelt es sich um den Progress in Treatment Questionnaire (PITQ; Schielke et al., 2017), der in den Vereinigten Staaten bereits gute Ergebnisse erzielt hat.
Der Fragebogen ist zweiteilig, wobei ein Teil von der KlientIn (ca. 6 min) und der andere von der TherapeutIn (ca. 5 min) ausgefüllt wird. Da sowohl die Perspektive der KlientIn als auch der TherapeutIn erhoben werden, bietet die Studienteilnahme Ihnen auch die Möglichkeit eventuelle Diskrepanzen in der Einschätzung des Behandlungsfortschritts miteinander zu besprechen.
Zur Validierung werden der KlientIn 4 weitere Fragebögen vorgelegt, sodass sich die Bearbeitungszeit für die KlientIn auf ca. 30 Minuten erhöht.
Die Teilnahme ist sowohl schriftlich auf Papier als auch online möglich, wobei sichergestellt wird, dass die Daten der KlientInnen anonym erhoben werden. Einschlusskriterien für die Teilnahme sind die Diagnose einer dissoziativen Störung sowie ein Mindestalter von 18 Jahren. 

Falls Sie Interesse an der Teilnahme haben oder gerne noch genauere Informationen zu den Fragebögen haben möchten, wenden Sie sich bitte an Behandlungsstudie@rug.nl. Bitte geben Sie auch direkt an, ob Sie mit Ihrer KlientIn lieber per Post oder per Online-Fragebogen teilnehmen möchten.


Online-Studie zu Barrieren in der Psychotherapie von Personen mit psychotischen Störungsbildern

Das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum führt aktuell eine Studie durch, um Barrieren zu identifizieren, die die Verfügbarkeit von Psychotherapie für Personen mit psychotischen Störungsbildern verschlechtern. Dazu befragen wir Psychotherapeut*innen zu ihrer Sicht auf die Therapiesituation dieser Personen.

Es handelt sich um eine Online-Studie deren Bearbeitung ca. 10 – 15 Minuten in Anspruch nimmt:
https://bochumpsych.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_25Jnize4JKTBjEN


Forschungsprojekt evidenzbasierte Praxis in den Therapieberufen

Liebe Logopäd*innen, Ergo-, Physio- und Sprachtherapeut*innen,

unsere Forschungsgruppe um Dr. Julia Balzer untersucht die Implementierung der evidenzbasierten Praxis (EBP) in den Therapieberufen (Ergo-, Physio-, Sprachtherapie/Logopädie). Wir möchten den aktuellen Stand in Deutschland ermitteln. Dies geschieht mittels eines validierten und anonymen Fragebogens, den wir über die Plattform Questfox online anbieten. Er richtet sich an ALLE Therapeutenkolleg*innen, auch an die, die mit dem Begriff EBP gar nichts anfangen können. Mit der Beantwortung unseres Fragebogens über folgenden Link: https://qfxgo.com/l/gthkn0lz unterstützen Sie unser Forschungsvorhaben sehr.

Alle Studienergebnisse werden final auf einem Symposium interprofessionell diskutiert, um einen Transfer in die klinische und gesundheitspolitische Praxis zu initiieren. Das Projekt wird geleitet von Dr. Julia Balzer und ist an der Europäischen Fachhochschule (EU|FH Rostock) verortet. Informationen über das Projekt finden Sie auf der Seite der EUFH: https://www.eufh.de/forschung/forschungsprojekte/ - EBP-Landkarte der Gesundheitsberufe. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die dort angegebene Laufzeit des Projektes verlängert.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!


ENHANCE - Posttraumatische Belastungsstörung bei Erwachsenen verbunden mit Gewalt und Missbrauch in der Kindheit

Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch in Kindheit und Jugend haben vielfältige Folgen für die Betroffenen, unter denen sie meist ein Leben lang leiden. 

Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten ENHANCE-Studie ist es, das psychologische und neurobiologische Verständnis für die Posttraumatische Belastungsstörung in Folge von Missbrauch und Gewalt in der Kindheit zu erhöhen und die psychotherapeutische Behandlung zu verbessern.

Im Rahmen der Studie werden die kognitive Verhaltenstherapie STAIR-NT nach Maryléne Cloitre und die trauma-fokussierte psychodynamische Therapie nach Wolfgang Wöller verglichen. Es soll untersucht werden, wie effektiv die beiden Therapieformen sind und über welche psychologischen Mechanismen sie wirken.

Betroffene Patientinnen und Patienten werden an den Studienstandorten Berlin, Dresden, Gießen, Mainz und Ulm gesucht. 

Weitere Informationen zu dem Ablauf der Studie und die Kontaktadressen der Studienstandorte finden Sie unter https://www.uni-giessen.de/enhance-traumatherapie


Online- Befragung zur Arbeit mit ehemaligen DDR-Heimkindern

Ehemalige DDR-Heimkinder berichten immer wieder, dass der Zugang zu psychosozialer Beratung und Psychotherapie für sie sehr schwer ist, und sie sich oft nicht mit ihrer Geschichte verstanden fühlen.

Aus diesem Grund möchte eine Online-Befragung PsychotherapeutInnen, BeraterInnen, SozialarbeiterInnen und andere in der psychosozialen Beratung und Betreuung Tätigen zu ihrem Wissen zur DDR-Heimgeschichte und zu ihren Erfahrungen in der Arbeit mit ehemaligen DDR-Heimkindern befragen.

Zur Befragung werden auch Personen eingeladen, die bisher keine PatientInnen/KlientInnen mit einem solchen Hintergrund hatten. Die Befragung dauert 5-10 Minuten.

Hier ist der Link zur anonymen Befragung:https://ww2.unipark.de/uc/testimony/ 


Cope with COVID-19
Europäische Studie zum Wohlbefinden und zum Umgang mit der COVID-19 Pandemie

Während der COVID-19 Pandemie müssen wir mit vielfältigen Belastungen umgehen, die unser Wohlbefinden beinträchtigen können. In dieser europäischen Studie möchten wir etwas darüber erfahren, wie es den Menschen in Deutschland und in anderen Ländern geht, welche Schwierigkeiten sie haben und was sie aktuell am meisten brauchen.
Die Ergebnisse der Studie können dabei helfen Lösungen zu finden, die Belastungen durch die Pandemie zu senken.

Bitte nehmen Sie an dieser europaweiten Studie teil:
https://lime2.zis-hamburg.de/index.php/217383?lang=de

Leitung der Studie: Dr. Annett Lotzin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Weitere Infos unter copewithcovid19@uke.de

Hier finden Sie den Flyer zur Studie: Flyer


Global Psychotrauma Screen – Cross-Cultural responses to COVID-19 versus other traumatic events (GPS-CCC)
Internationales Psychotrauma Screening – Eine kulturübergreifende Untersuchung der Auswirkungen von COVID-19 versus anderer traumatischer Erlebnisse

Die DeGPT leitet gerne einen Aufruf der Global Collaboration on Traumatic Stress zur Teilnahme aus den deutschsprachigen Ländern an dieser Studie weiter. Die Global Collaboration on Traumatic Stress besteht aus wissenschaftlich und klinisch Tätigen, die weltweit Mitglieder verschiedener Traumafachgesellschaften sind und gemeinsam an trauma-spezifischen Themen von globaler Bedeutung arbeiten.

Eine Teilnahme an der Studie ist in mehreren Sprachen, darunter auch auf Deutsch möglich. Eine Teilnahme der deutschsprachigen Länder ist sehr wichtig, um die Auswirkungen der Corona Krise auf die psychische Gesundheit im Vergleich zu anderen Ländern und anderen traumatischen Erlebnissen erfassen zu können.

Hier finden Sie den Link zur Studie: Link

Eine Teilnahme dauert weniger als 5 Minuten und Sie erhalten direkt Feedback. Wir freuen uns, wenn Sie den Link mit interessierten KollegInnen, Patienten oder in Sozialen Netzwerken teilen.


Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Gießen - "Help4Helpers"

Die COVID-19-Pandemie stellt für alle Menschen eine Ausnahmesituation dar. Im Gesundheitsbereich Tätige sind dabei mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. 
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKGM hat versucht, in einem Online-Angebot „Help4Helpers“ die wichtigsten Fragen und Lösungsvorschläge zusammenzufassen.

Sie sind eingeladen, über den untenstehenden link die beiden kurzen Videoclips zur Thematik anzusehen. Wenn Sie möchten, können Sie auch an einer anonymen Begleitbefragung online teilnehmen. Die Befragung soll dabei helfen, die Reaktionen von Menschen in Helferberufen besser zu erfassen und notwendige Unterstützungsangebote zu ergänzen bzw. zu verbessern.
Link zum Angebot: https://surveys.hrz.uni-giessen.de/limesurvey/index.php/668697

Leitung: Prof. Dr. Christoph Mulert, Dr. Bernd Hanewald, Dr. Markus Stingl


Goethe-Universität Frankfurt am Main

COVID-19 Narrative (Co. Vi. Na.): Die Rolle der Emotionsregulation, Vulnerabilität und Resilienz beim Umgang mit potenziell traumatischen Ereignissen

Gesucht werden Teilnehmer*innen, die in einem der drei folgenden Länder leben: (1) Ägypten, (2) Deutschland oder (3) Italien, und eine der drei entsprechenden Sprachen sprechen und schreiben. Englisch ist ebenfalls verfügbar.

Die Teilnahme an der Studie dauert durchschnittlich 30 Minuten

Link zur Studie
Facebook-Seite
ResearchGate-Seite


 

Call for German-speaking independent raters: MDMA-assisted psychotherapy for PTSD
Deutschsprachige Rater gesucht! Ihre Bewerbung senden Sie bitte auf Englisch.

The position
Potential candidates would serve as independent raters (IR) on the study.
The IRs will conduct several tests via tele-assessment (a video call over a secure, encrypted internet connection) at different time points. The IR will not know the study design, the number of visits or number of treatments the participant has received and will not have access to data collected by the sites during the treatment period. These measures and the fact that the people performing these tests are independent of the active study reduces the chance of bias. IR visits will be assigned based on availability of the rater.

Required Experience and Skills

  • Past clinical experience administering structured diagnostic interviews of psychiatric disorders
  • Past professional or research experience working with trauma-survivor populations, such as veterans
  • Past clinical experience with trauma-related conditions, such as Posttraumatic Stress Disorder (PTSD)
  • Completion of a Masters or Doctoral degree in the mental health field
  • Competent use of computers, mobile apps, scanners, video conferencing and email applications
  • Knowledge of patient confidentiality practices
  • Thoughtful, communicative, and professional

Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier: https://mapseurope.eu/careers/independent-rater


Studie sexualisierte Gewalt durch weibliche Personen

Das UKE führt für die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs eine Studie zu sexualisierter Gewalt durch weibliche Personen durch. Es werden Betroffene für eine anonyme online Befragung gesucht.

"Im Rahmen dieser Studie möchten wir anhand einer anonymen Online-Befragung Erfahrungen von Menschen erfassen, die sexualisierte Gewalt durch eine weibliche Person haben. Das Ziel der Studie ist, die Wissenslücken in der Forschung weiter zu schließen, die mit der gesellschaftlichen Tabuisierung dieses Themas zusammenhängen."

Weitere Informationen finden Sie hier: 

Einladung zur Studienteilnahme

Teilnahmeinformationen zur Studie